Schinznach-Dorf: Bienen im Zentrum und andere Attraktionen
Eben nicht staubtrocken museal sondern süss und klebrig wird es am Sonntag, 5. August 2018 zu- und hergehen, wenn die «Bienenzüchter des unteren Aaretals» ihre Beute präsentieren.
Residieren diese Imker doch in dieser Saison im Heimatmuseum Schinznach Dorf und bieten jeden ersten Sonntag im Monat nebst einer separaten Ausstellung zur Bienenhaltung und Bienenwissen ein spezielles Programm an. Eng ist die Entwicklung der Bienen an die Entwicklung der Blütenpflanzen geknüpft – dieses Zusammenspiel über Jahrmillionen wiederholt sich jedes Jahr. Wenn also die Blütezeit zu Ende geht, sollten die Vorräte für den Winter bereitstehen, der Honig eingelagert sein. Über seine Produktion, Zusammensetzung, Gewinnung und Verwendung wird berichtet – und verlockende Proben stehen bereit.
Landfrauen, Schnee und Versteinerungen
Das Museum beherbergt aber noch weitere Überraschungen: Die Oberflachser Landfrauen füllen mit Beispielen aus ihrem Walten und Schalten einen ganzen Raum. Und wer sich nun gelegentlich nach Kühlung sehnt, betrachtet die Schneeszenen aus dem fünfzigsten Jubiläum des Engadiner Skimarathons. Der Urschinznacher Emil Hartmann hat dazu und zu seiner eigenen fünfundzwanzigsten Teilnahme eine Ausstellung komponiert. Weitere Kühlung verspricht eine Visite im Gewölbekeller, wo die Ahnung von Jahrmillionen den Besucher spürbar umweht in Gesellschaft allerhand versteinerter Meerestiere: den Seelilien, Seesternen, Seeigeln und Seegurken aus dem hiesigen Heistersteinbruch.

