Bienenwissen belebt weiterhin das Heimatmuseum Schinznach am 1. Juli 2018 von 14 bis 17 Uhr.
Auch in Schinznach lockte einst ein lauwarme Meer! Nun ist es zwar verschwunden, geblieben sind die 165 Millionen Jahre alten Stachelhäuterfossilien, von denen sich einige schöne Exemplare im Museumsgewölbe versammelt haben. Aktuell und für diese Saison ver- treten Bienen die moderneren Zeiten.
«Nur» 125 Millionen Jahre Entwicklungszeit hatten die Bienen, um sich in verschiedenen Gattungen zu entfalten und sind nun samt und sonders in der Fortsetzung ihrer Lebenslinie gefährdet. Selbst in Schinznach hat ihre Zahl in den letzten Jahren exponentiell abge- nommen. Nicht nur die Honigbiene, auch die Hummelarten, Mauer- und Kuckucksbienen werden uns versierte Mitglieder vom Bienenzüchterverein «unteres Aaretal» ans Herz zu legen wissen in Wort und Bild.
Die alten Stachelhäuter – die Seesterne, Seeigel, Seegurken – bevölkern unterdessen weiterhin, in angepassten Formen, die Meere und hoffen auf die Begeisterung des Badegastes bei ihrer Betrachtung, samt einem bisschen Heimweh nach dem heimatlichen Heistersteinbruch ob Schinznach.
Die Landfrauen von Oberflachs aber behalten die Füsse auf dem Boden und die Hände tätig. Ihre Sonderausstellung ist bewundernswert. Emil Hartmanns Ausstellung über den fünfzigsten Engadiner Marathon und sein persönliches fünfundzwanzigste Jubiläum bringen frischen Wind ins Depot des Museums, so dass das permanente Ausstellungsgut über das Leben in Haus und Feld im Schenkenbergertal in immer neuen Perspektiven erscheint.
