Schnelle Bienen und Menschen gehören mit zu den Themen am Ausstellungssonntag, 3. Juni 2018.
Das Schwärmen der Bienen gleicht einem Marathon auch in der Zahl der Individuen, die einem fernen Ziel zustreben. Für sie beginnt ein Leben weit weg von Ihrem Geburtsort, den sie in stürmischem Flug verlassen haben, während Menschen nach 42,195 km Laufen doch eher zufrieden nachhause zurückzukehren pflegen. Die passionierten Imker vom ‘Bienenzüchterverein unteres Aaretal’ werden sich diesmal dem Spezialthema ‘Schwärmen’ widmen und die Zuschauer flugs miteinbeziehen, wie es ihnen bereits am vergangenen Museumssonntag so gut gelungen ist.

Der temporäre Ausstellungsraum im Depot, der Sammlungen von Dorfbewohnern vorbehalten bleibt, gibt Einblick in die menschlich/sportlichen Marathonerfahrungen: Emil Hartmann zeigt seine Sammlung an Bildern und Material, Listen und Startnummern vom diesjährigen 50ten Engadiner Marathon und damit Ausschnitte aus seinem persönlichen Jubiläum zum 25ten Lauf.
Wie lange die Landfrauen aus Oberflachs schon fleissig tätig waren, lässt sich im Obergeschoss des Museumspychers bewundern – und dort im Untergeschoss, an der Basis sozusagen, fasziniert die permanente Ausstellung der fossilen Stachelhäuter aus dem hiesigen Steinbruch Heister.
