Heimatmuseum Schinznach-Dorf mit vertieftem Einblick in die Jurazeit
Fossilien zum Anfassen werden am Sonntag, 3. September 2017 im Heimatmuseum Schinznach geboten. Dazu gibt es eine Übersicht über die Funde vom hiesigen Heistersteinbruch durch Dorothee Rothenbach (dipl. zool.) um 14.30 Uhr.
Im Gewölbekeller des Museums sind die Schätze aus dem Steinbruch und seiner Umgebung ausgestellt. Sie wurden schon dem damaligen Bezirksarzt Dr. Theodor Keller von der Bevölkerung zugetragen und nach der Museumsgründung 1961 dort versammelt, durch Forschungsgrabungen ergänzt und zusammen ausgestellt. In diesem ganzen Fossilienlager finden sich fast ausschliesslich Stachelhäuter, wie sie in dieser Konzentration und diesem Erhaltungszustand noch nirgends auf der Welt gefunden wurden.

In die Hand nehmen kann man diese und eine Tafel von der Nagra illustriert die Umstände, die zu diesem Schatz geführt haben und weitere wundersame Einzelheiten darum herum sollen an diesem Sonntag in Wort und Bild zutage gefördert werden.
Aktuell ist auch die Ausstellung zum Rebbau samt dem «letzten Traubensaft aus Schinznach-Dorf» und sind es die Werkzeuge und Maschinen, die der Korngewinnung dienen, dies als Beitrag zum 700-Jahre–Jubiläum der Mittleren Mühle.
